Frankreich

Reviere

Das Land
Frankreich gehört weltweit zu den beliebtesten Reisezielen. Mit den Küsten an Mittelmeer und Atlantik, mit der sprichwörtlichen Kultur, der raffinierten Küche und den eleganten Weinen bietet das Land für jeden etwas. Dem Wassersportler bieten sich dabei vielfältige Seereviere, ebenso wie ein weit verzweigtes Kanalnetz, auf dem das Land von Nord nach Süd oder Ost und West durchfahren werden kann.

Die Reviere
An der französischen Kanalküste liegen fast alle Häfen im Tidenbereich und können häufig nur nahe oder bei Hochwasser angelaufen werden. Aufgrund hoher Stromgeschwindigkeiten ist es in diesem Revier unerlässlich, mit einem Stromatlas und mit auf den neuesten Stand berichtigten Seekarten zu navigieren. Des Weiteren herrscht in diesem Revier reger Schiffsverkehr, der durch die quer zu den Verkehrstrennungsgebieten verkehrenden Fähren kompliziert wird. Diese Gebiete müssen von der Sportschiffahrt im rechten Winkel, auch unter Berücksichtigung des Stromversatzes, gequert werden. Grobe Verstöße gegen die in den Verkehrstrennungsgebieten geltenden Regeln werden von den britischen und französischen Behörden entsprechend geahndet.

Wer die Biskaya bereist, benötigt ein Schiff, das den höchsten Anforderungen an Stabilität, Festigkeit und Ausrüstung genügt. Eine exakte Navigation und das Berücksichtigen der Wettervorhersagen ist für diese Region unabdingbar. Die Marinas mit teilweise mehr als 1000 Liegeplätzen bieten in der Regel einen umfassenden Service. Zum Bunkern von Wasser sollten entsprechende Adapter an Bord sein, ebenso wie ein Multistecker für den Stromanschluss. Nördlich und südlich des Bassin d’Arcachon befinden sich die französischen Schießgebiete, die fast täglich aktiv sind.

An der französischen Mittelmeerküste findet man eine sehr hohe Konzentration an Marinas und Häfen und dementsprechend viele Yachten. In diesen in der Regel sehr gut ausgestatteten Marinas wird mit dem Bug oder Heck angelegt, nachdem ein Liegeplatz zugewiesen wurde.

Auch die Küste Korsikas bietet eine ausreichende Anzahl an Häfen, jedoch deutlich weniger als die Festlandküste.

 

 

Bestimmungen

Unbedingt Mitnehmen

Folgende Dokumente und Unterlagen sind mitzuführen:

  • je nach Fahrtgebiet: Sportbootführerschein Binnen oder See

Für Skipper, die mit dem eigenen oder einem geliehenen Boot unterwegs sind, zusätzlich:

  • gültiger Internationaler Bootsschein des ADAC oder anderer Nachweis der Bootsregistrierung
  • Eigentumsnachweis bzw. Vollmacht des Bootseigners
  • EU-­Mehrwertsteuernachweis
  • Versicherungsnachweis für eine Bootshaftpflichtversicherung
  • aktuelle Seekarten
  • Mit einer Sprechfunkanlage an Bord: Sprechfunkzeugnis UBI für die Binnenschifffahrt, SRC oder LRC für die Seeschifffahrt sowie eine Nummernzuteilungsurkunde für das Sprechfunkgerät

Ein- und Ausreise mit dem Boot

Bei Einreise auf dem Seeweg oder dem Landweg mit einem geliehenen Boot empfiehlt es sich, eine Vollmacht des Bootseigners und die Kopie einer gültigen Bootsregistrierung des Heimatlandes, z.B. den Internationalen Bootsschein (IBS) vom ADAC, mitzuführen. Die ADAC Sportschifffahrt hat für Inhaber eines IBS vom ADAC die Vorlage einer Vollmacht erstellt. Erhältlich ist diese unter www.adac.de/vollmacht.

Auf dem Seeweg
Wer über See aus einem Nicht-Schengen-Land mit seinem Boot einreist, muss die Flagge Q setzen und den nächstgelegenen, für den internationalen Verkehr geöffneten Hafen (Port of Entry) zur Abwicklung der Pass- und Zollformalitäten anlaufen.

Bei einer Einreise aus Schengen-Staaten finden i.d.R. keine Zoll- oder Grenzkontrollen statt. Eine Anmeldung bei Hafenbehörden ist nicht erforderlich.

Auf dem Landweg
Für die Einreise mit einem Boot auf dem Landweg sind keine ­besonderen Vorgaben zu beachten.

Zoll

Zolldeklaration
Für den freien Verkehr in der EU muss das Boot (im Besitz eines EU-Bürgers) Gemeinschafts-ware sein. Das trifft i.d.R. zu, wenn das Boot bereits in der EU gekauft oder entsprechend in die EU eingeführt wurde.
Boote, die Nichtgemeinschaftsware sind, müssen vorübergehend zollfrei eingeführt werden oder für den freien Verkehr in der EU zugelassen werden, indem eine Zolldeklaration erfolgt.

EU-Mehrwertsteuernachweis
Ein Nachweis über die entrichtete Mehrwertsteuer wird von Bootsbesitzern innerhalb der EU für alle Boote verlangt, die nach dem 1. Januar 1985 in Betrieb genommen wurden. Der Nachweis über die gezahlte Umsatzsteuer (z.B. Originalrechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer, Bestätigung offizieller Stellen oder ein T2L­ Dokument) muss auf Verlangen vorgezeigt werden können!

Bootsregistrierung und Kennzeichen

Als offizieller Registrierungsnachweis des Bootes gelten auf französischen Küsten- und Binnengewässern Schiffszertifikat, Flaggenzertifikat und amtlich anerkannte Kennzeichen,z.B. der Internationale Bootsschein (IBS) vom ADAC.

Auf französischen Binnengewässern gelten auch amtliche Kennzeichen der Wasser- und Schifffahrtsämter und der Schiffsbrief.

Gebühren

Die Benutzung der französischen Wasserstraßen ist gebührenpflichtig. Ausgenommen sind Boote mit einer Länge ≤ 5 m oder mit einer Motorleistung < 7.29 kW (9,9PS).

Die Höhe der Gebühr richtet sich nach Bootslänge und Aufenthaltsdauer. Die Vignette, die von außen sichtbar am Bug des Schiffes an Steuerbord, anzubringen ist, kann bei Voies Navigables de France (VNF) unter www.vnf.fr/vignettesVNF bestellt werden.

Gebührentabelle 2016

Dauer mit Muskelkraft ­betrieben I

< 8 ldm

II

8 – < 11 ldm

III

11 – < 14 ldm

IV

≥ 14 ldm

1 Tag 2,70 € x Länge +
10,80 €
2,70 € x Länge +
16,40 €
2,70 € x Länge +
21,70 €
2,70 € x Länge +
26,90 €
3 Tage* 3,70 € x Länge +
14,80 €
3,70 € x Länge +
22,50 €
3,70 € x Länge +
29,90 €
3,70 € x Länge +
37,20 €
30 Tage * 7,30 € x Länge +
26,80 €
7,30 € x Länge +
39,10 €
7,30 € x Länge +
51,30 €
7,30 € x Länge +
65,50 €
1 Kalenderjahr ** 39,80 € 8,20 € x Länge +
84,80 €
8,20 € x Länge +
194,60 €
8,20 € x Länge +
370,80 €
8,20 € x Länge +
484,10 €

 

* Gültig für aufeinanderfolgende Tage
** 1. Januar bis 31. Dezember

Sportbootführerschein

Ausländische Bootsfahrer – auch EU-Bürger- müssen das nautische Befähigungszeugnis besitzen, das in ihrem Heimatland zum Befahren vergleichbarer Gewässer vorgeschrieben ist. Deutsche Sportbootführerscheine und Befähigungsnachweise werden anerkannt.

Auf dem Rhein muss der Bootsfahrer eines Fahrzeuges > 15 m das Rheinschifferpatent bzw. Sportbootpatent besitzen.

Funkzeugnis

Hat ein Sportboot eine Sprechfunkanlage an Bord, muss der Skipper oder ein Crewmitglied das erforderliche Sprechfunkzeugnis ­besitzen. Abhängig vom jeweiligen Fahrtgebiet benötigen Skipper ein entsprechendes Funkzeugnis:

Küstengewässer

  • SRC (Short Range Certificate) ›Beschränkt gültiges Funkbetriebszeugnis‹. Gültig für UKW und GMDSS
  • LRC (Long Range Certificate) ›Allgemeines Funkbetriebszeugnis‹. Gültig für GW, KW, UKW, Inmarsat und GMDSS

Binnengewässer

  • UBI (UKW-Sprechfunkzeugnis für den Binnenschifffahrtsfunk)

Ausrüstung

Grundsätzlich gelten für Sportboote unter deutscher Flagge die in Deutschland gültigen Ausrüstungsvorschriften.
Eine Zusammenstellung der geeigneten Sicherheitsausrüstung ­bietet die Broschüre ›Empfohlene Mindest- und Sicherheitsaus­rüstung für Boote und Yachten‹ unter www.adac.de/sicherheitsausruestung.

Nautische Ausrüstung
Jeder Skipper ist im Rahmen seiner Sorgfaltspflicht gehalten, entsprechend der Schiffsgröße ausreichend Rettungsmittel an Bord mitzuführen. Für Boote unter deutscher Flagge wird empfohlen, die französischen  Ausrüstungsvorschriften zu beachten.

Die detaillierte Aufstellung der erforderlichen Ausrüstungsgegenstände für die jeweiligen Fahrtgebiete finden Sie in den Länderinformationen TourSet BTI F 10.

Umwelt- und Gewässerschutz

Bilgenwasser soll nicht nach außenbords gelenzt werden. In Gewässer dürfen weder Altöl eingeleitet noch Abfall entsorgt werden. Entsorgungseinrichtungen sind in den Hafenanlagen vorhanden.
Respektieren Sie geschützte Gebiete und beachten Sie ausgewiesene Fahrverbote zum Schutz von Tier und Natur. Das Befahren von Nationalparks ist genehmigungspflichtig.

Verkehrsvorschriften für Sportboote

Fahr- und Ausweichregeln
Es gelten die Fahr- und Ausweichregeln gemäß der Kollisions­verhütungsregeln (KVR).

Küstengewässer
An der französischen Küste gilt das internationale Betonnungs­system ›A‹.
Es gelten die internationalen Bestimmungen auf See und die Vorschriften der jeweiligen Hafenbehörden.

Französische Kanalküste

  • Häfen im Tidenbereich können häufig nur bei Flut angelaufen werden. Wegen hoher Stromgeschwindigkeiten muss mit Strom­atlas und berichtigten Seekarten navigiert werden
  • Es herrscht reger Schiffsverkehr in Verkehrstrennungsgebieten, die vom Fährverkehr gequert werden. Diese Gebiete müssen von der Sportschifffahrt gemäß der KVR im rechten Winkel, unter ­Berücksichtigung des Stromversatzes, gequert werden. Verstöße werden von Behörden geahndet

Bassin d’Arcachon

  • Nördlich und südlich des Bassin d’Arcachon befinden sich französische Schießgebiete, die fast täglich genutzt werden. Aushänge der Hafenbehörden weisen auf aktuelle Sperrungen hin.

Korsika

  • In zahlreichen Sperrgebieten vor Korsikas Küsten sind Ankern, Fischen und Unterwasserjagd verboten. Diese mit gelben Spitztonnen markierten Gebiete sind in den Seekarten eingezeichnet
  • Die Badezonen entlang der Küste sind mit gelben Spitztonnen markiert und können bis
    300 m in die See reichen

Binnengewässer
Auf Binnengewässern dürfen Sportschiffe die Berufsschifffahrt nicht behindern oder zu Kursänderungen zwingen.

Öffentliche und private Seen

  • Informationen über Bestimmungen zu Wassersportaktivitäten wie Tauchen, Wasserski, Schwimmen, Motorboot-Einsatz etc. auf öffentlichen und privaten Seen und Stauseen erteilen örtliche Präfekturen

Wasserwege

  • Aufgrund von Reparaturen an Kanalufern, Schleusen und Brücken oder Baggerarbeiten bei Versandungen kann es zeitweise zu Sperrungen bestimmter Strecken kommen. Sperrzeiten der Wasserwege (Carte des Chômages 2016) gibt die französische Wasserstraßenverwaltung Voies navigables de France, VNF heraus: www.vnf.fr in der Rubrik ›chômages‹

Rhein

  • Auf dem Rhein sowie auf dem großen elsässischen Kanal gelten internationale Regelungen gemäß der Mannheimer Akte, ­wonach Wasserfahrzeuge, auch die ohne Motor, mit einem Kennzeichen versehen sein müssen

Höchstgeschwindigkeit
Auf Kanälen, Flüssen bzw. kanalisierten Flussstrecken gilt eine Höchstgeschwindigkeit zwischen zwischen 6 km/h und 35 km/h.

An der französischen Küste beträgt die Höchstgeschwindigkeit ­innerhalb der 300-m-Zone 5 Knoten, in den Häfen 3 Knoten.

Auf Rhein und Mosel müssen Boote die Geschwindigkeit so ­wählen, dass kein schädlicher Sog- und Wellenschlag entsteht. Allgemeine Geschwindigkeitsbeschränkungen gibt es jedoch nicht.

 

Versicherung
Eine Bootshaftpflichtversicherung ist in Frankreich nicht vorgeschrieben, jedoch unbedingt zu empfehlen. Auch der ADAC bietet entsprechende Versicherungen an.

Weitere Wassersportarten

Wassermotorräder (Jet-Ski)
Jet-Skifahren auf französischen Binnenschifffahrtsstraßen bzw. geschlossenen Wasserflächen erfordert stets eine Genehmigung der örtlichen Behörden.

Auf dem Rhein sind Fahrten zulässig, wenn ein klar erkennbarer Geradeauskurs eingehalten wird.

Wasserski
Das Fahren mit Wasserski ist auf festgelegten Strecken nur ­zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang gestattet. Bei schlechter Sicht ist es untersagt.

Auf dem deutsch-französischen Rhein ist das Fahren mit Wasserski ausschließlich auf den Fluss­abschnitten und Wasserflächen gestattet, die durch rechteckige blaue Schilder mit einem stilisierten weißen Skifahrer ausgewiesen sind (Schilder vom Typ E17 gemäß Anhang 7 der Rheinschifffahrtspolizeiverordnung).

Neben dem Bootsführer muss beim Wasserskilaufen zusätzlich eine weitere, über 15 Jahre alte Person an Bord sein.

Windsurfen/Kitesurfen
Auf dem deutsch-französischen Rhein ist Windsurfen generell ­untersagt. Es kann von den zuständigen Behörden auf Restrheinstrecken in streng definierten Grenzen genehmigt werden.

Bootstouristische Informationen zu Frankreich unter Angabe von Daten, Fakten und Regeln, die Skipper wissen müssen, sind in der neuen ADAC Länderinformation TourSet BTI F 10 enthalten. Das gedruckte TourSet ist in den ADAC Geschäftsstellen erhältlich oder kann per E-­Mail sportschifffahrt@adac.de angefordert  werden.

 

 

Trailern

Geschwindigkeitsbegrenzungen
Für Pkw mit Anhänger innerorts 50 km/h, außerorts und auf Autobahnen zwischen 90 km/h und 130 km/h, je nach Gewicht.

Verkehrsregeln
Lichtpflicht bei Regen oder Schneefall sowie in Tunnels und Galerien. Generell Vorfahrt für Straßenbahnen. Parkverbot bei gelben Streifen am Fahrbahnrand, in Tunnels und Unterführungen. Park- und Halteverbot unter Brücken. Tragen einer reflektierenden Warnweste beim Verlassen des Fahrzeuges nach Panne oder Unfall außerorts. Einfahrende Fahrzeuge in Kreisverkehre haben grundsätzlich Vorfahrt, außer ein Verkehrszeichen regelt die Vorfahrt anders.

Seit 1. Juli 2012 müssen in Frankreich Fahrer von Kraftfahrzeugen ein Alkoholtestset (frz. „ethylotest“) mitführen. Die Mitführpflicht gilt für sämtliche Kraftfahrzeuge (also auch Motorräder) mit der Ausnahme von Kleinkrafträdern (cyclomoteurs/ zweirädriges Fahrzeug mit einem Hubraum von maximal 50 ccm und einer Höchstgeschwindigkeit von maximal 45 km/h) und auch für deutsche Kraftfahrer, die nach Frankreich fahren. Die Einwegtests sind in ganz Frankreich in Supermärkten, Apotheken und bei Tankstellen oder im ADAC Shop erhältlich (Kosten: ca. 2 bis 5 Euro).
Bußgelder im Falle des Nichtmitführens werden derzeit nicht verhängt. Zudem besteht auch keine Verpflichtung, bei Verstößen gegen die Mitführpflicht einen Alkoholtest nachträglich innerhalb von fünf Tagen bei der Polizei vorzuweisen.

Privates Abschleppen auf Autobahnen ist verboten.

Mautpflicht
Informationen zur Maut und zum Kauf von Mautkarten.

Gespanne
Gespanne dürfen in Frankreich folgende Maße haben: 2,55 m Breite und 18 m Länge. Anhänger mit Deichsel: 2,55 m x 12 m. Bei Überschreitung eines dieser Maße ist eine Ausnahmegenehmigung erforderlich.

Gespanne, deren Abmessungen die zulässigen Grenzen überschreiten, benötigen eine Ausnahmegenehmigung. Nachfolgend aufgeführte Behörden bzw. Agenturen sind für die Erteilung dieser Ausnahmegenehmigung zuständig. Anträge werden nur schriftlich (per Post) bearbeitet.

Direction Départementale du Bas-Rhin
CET ( Centre d’Exploitation du Trafic)
17A, Rue Zielbaum – BP 40
67037 Strasbourg Cedex 2
Frankreich
Tel.: +33 388 56 61 00
Hinweis: Bei Einfahrt über Kehl

Direction Départementale
de l’Equipement de la Moselle
17, Quai Richepanse
57036 Metz Cedex
Frankreich
Tel.: +33 387 34 33 18
Fax: +33 387 34 34 97
Hinweis: Bei Einfahrt über Saarbrücken

Direction Départementale de l’Equipement-Nord
44, Rue de Tournai, B.P. 289
59019 Lille Cedex
Frankreich
Tel.: +33 320 40 54 97
Fax: +33 320 40 55 50
Hinweis: Bei Einfahrt über Valenciennes

Sichere Verladung von Sportbooten

Zur sicheren Verladung von Sportbooten hat die Polizei Baden-Württemberg eine Broschüre zusammengestellt.

Promillegrenze
0,5 ‰. Besonders hohe Geldbußen bei Alkoholdelikten.

Wissenswertes

Straßenhilfsdienst
Pannenhilfe rund um die Uhr. Auf Autobahnen über Notrufsäulen, sonst über die ADAC Notrufstation in Lyon. Hilfeleistungen kostenpflichtig. Für ADAC PlusMitglieder Kostenerstattung jeweils bis zu 200 Euro für Panne und Abschleppen.

Notruf auf dem Wasser
Europäische Notrufnummer 112,
vom Handy 0033 + Notrufnummer.

Im Küstengebiet: Notruf über UKW-Kanal 16 oder
per Mobiltelefon unter der Tel. 196 (kostenfreier Anruf).

Die im Mittelmeer für Sicherheit und Rettungswesen zuständige Organisation CROSS MED ist rund um die Uhr auf UKW-Kanal 16 zu erreichen.

Telefon-Landesvorwahl
+33

Regionale Vorwahlen: für Paris: 1, sonst je nach Region 2, 3, 4 oder 5.

Mehrwertsteuer
Die Mehrwertsteuer beträgt 19,6%.

Bordbibliothek

Nützliche Seiten im Internet

  • Merkblatt beim Führen von Kleinfahrzeugen auf französischen Wasserstraßen: www.elwis.de (Suchbegriff ›französische ­Wasserstraßen‹
  • Vielseitige Informationen rund um den Wassersport vom Voies navigables de France (VNF) wie Chômages, Vignette, Polizeiverordnung, elektronische Seekarten usw.: www.vnf.fr
  • Sicherheitsausrüstung des französischen Seeministeriums ­(französische Fassung): www.developpement-durable.gouv.fr (Suchbegriff ›secu plaisance‹)
  • Kollisionsverhütungsregeln (KVR): www.elwis.de/Schifffahrtsrecht/Seeschifffahrtsrecht/KVR
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