Archiv der Kategorie: Motorboot

FSR und ADAC verstärken Kooperation

Gegenseitige Unterstützung bei Öffentlichkeitsarbeit und Beratung vereinbart

Zwei Männer – ein Ziel: Dr. Steffen Häbich, Verantwortlicher für die Wassersportaktivitäten des ADAC (links), und FSR-Vorsitzender Michael Dibowski setzen sich für Sicherheit im Wassersport ein.

Zwei Männer – ein Ziel: Dr. Steffen Häbich, Verantwortlicher für die Wassersportaktivitäten des ADAC (links), und FSR-Vorsitzender Michael Dibowski setzen sich für Sicherheit im Wassersport ein.

Gemeinsam ist man stärker. Der Fachverband Seenot-Rettungsmittel (FSR) und die ADAC Sportschifffahrt wollen künftig enger zusammenarbeiten. Das ist das Ergebnis der Mitgliederversammlung des FSR. Der ADAC möchte verstärkt auf die Expertise der Fachleute aus dem FSR und seiner Mitgliedsunternehmen zurückgreifen, der FSR freut sich darüber, die rund zwei Millionen wassersportaffinen ADAC-Mitglieder besser erreichen zu können.

Es ist geplant, Synergien auf mehrere Arten zu nutzen. Info-Materialien rund um das Thema „Sicherheit auf dem Wasser“ könnte beispielsweise gemeinsam erarbeitet beziehungsweise herausgebracht werden – man muss das Rad nicht zwei Mal erfinden und könnte Kosten minimieren. Bei Anfragen von Wassersportler beim ADAC zu Rettungsmitteln, die sehr spezieller Natur sind, werden FSR-Experten unterstützen. Auch für Veranstaltungen wird der ADAC bei Bedarf auf Material und Knowhow von FSR-Mitgliedern zurückgreifen.

FSR-Vorsitzender Michael Dibowski: „Der FSR ist offen für alle Partnerschaften, wenn sie die Sicherheit auf See fördern. So unterstützen FSR-Mitgliedsunternehmen seit Jahren Wasserschutzpolizeien mehrerer Bundesländer mit Anschauungsmaterial für Veranstaltungen und die Skippers Sicherheitstipps.“

Weitere Ergebnisse der Mitgliederversammlung: Es wurde beschlossen, auch im kommenden Jahr auf der Messe boot Düsseldorf präsent zu sein. Fachleute des FSR werden vom 20. bis 28. Januar in Halle 12 mit Informationen parat stehen.

Im FSR haben sich 15 führende deutsche Unternehmen – Hersteller und Importeure von Seenot-Rettungsmitteln – zusammengeschlossen, deren Ziel es ist, die Sicherheit auf dem Wasser zu verbessern. Informationen rund um das Thema Seenot-Rettungsmittel und das Verhalten auf dem Wasser erteilt der FSR, Gunther-Plüschow-Straße 8, 50829 Köln, Telefon: 0221/595710 sowie unter www.fsr.de.com

56. Interboot: Von fliegenden Brettern und Planken, die die Welt bedeuten

Friedrichshafen – Abheben und Ausbilden: Die internationale Wassersport-Ausstellung zeigt Trends – wie den des Wake-Foilings und rückt mit der Initiative „Dein Job – Dein Moment“ Ausbildung und Nachwuchsförderung in der Wassersportbranche in den Fokus. „Die Interboot als eine der größten Wassersportveranstaltungen in Europa präsentiert sich auch 2017 bestens und läutet mit der Kombination aus Produktschau, Shows und Testmöglichkeiten die neue Wassersport-Saison ein“, erklärt Messechef Klaus Wellmann. 461 Aussteller aus 21 Nationen zelebrieren von 23. September bis 1. Oktober in acht Messehallen die ganze Bandbreite des Wassersports. Action und Boote hautnah, versprechen der Messe-See und der Interboot Hafen mit 100 Test- und Ausstellungsbooten direkt am Bodenseeufer.

Ob Segel- oder Motorboot, Kanu, Kajak oder Zubehör für den nächsten Törn: Die internationale Wassersport-Ausstellung untermauert ihren Status als Neuheitenschau der Branche. „Für die diesjährige Interboot sind 97 Premieren gemeldet“, betont Projektleiter Dirk Kreidenweiß. Neu sind 2017 die Hovercraft Show und die Ringo Rides auf dem Messe-See sowie der Mizu-Cup auf dem Bodensee für den motorisierten Wassersport-Nachwuchs. Premiere feiert auch die Berufsorientierungsinitiative „Dein Job – Dein Moment“: „Die Wassersportbranche sucht händeringend nach Nachwuchs und qualifizierten Fachkräften. Wir als Messe bieten eine gute Plattform, um die verschiedenen Ausbildungsberufe kennen zu lernen“, ergänzt Dirk Kreidenweiß. Rund 230 Schülerinnen und Schüler sind der Einladung der Interboot gefolgt und werden am Dienstag, 26. September auf dem Messegelände verschiedene Berufsbilder vom Segelmacher, über den Elektriker bis hin zum Bootsbauer kennenlernen.

Hobbywakeboarder Ralph Kurz demonstriert den neuen Fun-Sport Wake-Foiling

Moritz Pulter und Annegret Hoffmeier sind Lehrlinge der Michelsen Bootswerft Friedrichshafen.

Keine Nachwuchssorgen hat die Michelsen Bootswerft in Friedrichshafen. Hans-Joachim Landolt ist Inhaber der Werft und dort erlernen aktuell sechs Lehrlinge – drei Jungs und drei Mädchen – den Beruf des Bootsbauers: „Ausbildung von Nachwuchs hat eine lange Historie bei der Michelsen Werft. Ich selbst habe hier 1977 gelernt und ich bin davon überzeugt, dass man in den Nachwuchs investieren muss, um anschließend gute Mitarbeiter zu haben“, betont der gelernte Bootsbauer. Fast alle seiner derzeitigen Mitarbeiter, bis auf einen, haben auch bei ihm gelernt.

Voll im Trend liegt das Thema Foiling, dem sich eine Sammlung von Exponaten in Halle A1 widmet. „Während das Segeln schneller als der Wind auf Tragflächen – sogenannten Foils – auf Ein- oder Zweirumpfbooten fast schon salonfähig ist, weitet sich der Foiling-Trend auch auf den Funsportbereich aus. So sind immer mehr Kite- oder Wake-Foiler auf Seen und Meeren zu entdecken“, berichtet Dirk Kreidenweiß. Einer der ersten Wake-Foiler auf dem Bodensee ist Ralph Kurz. Eigentlich ist er Wakeboarder, hat die neue Art des Boardens aber gerne ausprobiert: „Das Gefühl ist einzigartig, wenn sich das Brett aus dem Wasser hebt. Mit dem Wakeboard spürt man immer die Wellenbewegung und den Wasserwiderstand. Hebt man mit dem Wake-Foil ab, ist plötzlich alles ruhig, das ist wie fliegen“, schwärmt der Funsportler. 1 800 Euro kostet das Wake-Foil-Board, das aussieht als hätte man an einem Stab zwei Bretter aufeinander montiert. Wer mit dem futuristischen Brett aufs Wasser geht, zieht die Aufmerksamkeit auf sich. „In Zukunft wird es bestimmt immer mehr Wake-Foiler auf dem Bodensee geben, die Sportart ist einfach einzigartig, macht Spaß und ist auch spektakulär anzusehen“, resümiert der Hobby-Wakeboarder.

Hobbywakeboarder Ralph Kurz demonstriert den neuen Fun-Sport Wake-Foiling

Hobbywakeboarder Ralph Kurz demonstriert den neuen Fun-Sport Wake-Foiling

Weniger über-, sondern eher unter Wasser, üben die Besucher der Gastveranstaltung InterDive ihr Hobby aus. Die Tauchmesse erweitert vom 21. bis 24. September das Wassersportspektrum auf dem Messegelände in Friedrichshafen.

Die Interboot präsentiert von Samstag, 23. September bis Sonntag, 1. Oktober 2017 täglich von 10 bis 18 Uhr die ganze Welt des Wassersports, der Interboot-Hafen lädt täglich bis 19 Uhr zum gemütlichen Sundowner. Die Halle B1 ist am Donnerstag zum Sunset Shopping bis 21 Uhr geöffnet. Die Interboot wird über den Eingang West an der Rothaushalle/A1 zugänglich sein. Am ersten Wochenende findet parallel die Tauchmesse InterDive statt, die ausschließlich über den Eingang Ost zu erreichen ist. Die Tageskarte kostet 12 Euro, ermäßigt für ADAC Mitglieder 10 Euro. Die Familienkarte ist für 28 Euro erhältlich. Kinder zwischen sechs und 14 Jahre bezahlen 5 Euro.

Hafenplatz jetzt online buchbar

Gute Nachrichten für Skipper: der etablierte ADAC Online-Hafen-Lotse wurde jüngst in Kooperation mit HelloPort um eine Buchungsfunktion bereichert. Liegeplätze können nun bequem direkt aus dem Marina-Portal oder über die gemeinsam mit dem Partner gelaunchte App gebucht werden und ermöglichen der Crew so maximale Flexibilität bei der Törnplanung.

Marina Vento di Venezia über ADAC Marina-Portal buchen

Informieren, vergleichen, buchen – alles möglich mit der App vom ADAC und HelloPort.

Welcher Skipper kennt das Problem nicht: man genießt gerade das Bordleben in einer traumhaften Ankerbucht, die Segelbedingungen sind optimal oder das spiegelglatte Wasser lädt zu einer weiteren Runde Wasserski oder Wakeboard ein – aber der zu erwartende Ansturm in der für die Nacht ausgesuchten Marina zwingt zu einem frühzeitigen Abbruch der maritimen Freuden. Genau hier möchte der ADAC gemeinsam mit seinem Partner HelloPort Abhilfe schaffen: über das ADAC Marina-Portal oder die gemeinsame iOS bzw. Android App können Freizeit-Skipper künftig bequem bereits von unterwegs den Liegeplatz verbindlich buchen und bezahlen und so entspannt die Freuden auf dem Wasser verlängern – Clubmitglieder profitieren dabei von attraktiven Vergünstigungen.

Die Marina erhält mit der Buchung bereits alle notwendigen Daten und Informationen und wird auch über die voraussichtliche Ankunftszeit informiert – einem schnellen und maximal unbürokratischen Anlegevorgang steht so nichts im Wege und das Abendprogramm kann zeitnah ohne lästiges Ausfüllen von Dokumenten erfolgen.

Zum Auftakt der Kooperation sind bereits zahlreiche Marinas in den beliebten Revieren in Kroatien, Slowenien und an der italienischen Adria zwischen Triest und Venedig online buchbar. Bis zur Saison 2018 ist die Ausweitung auf alle „Hot-Spots“ der europäischen Boots-Szene geplant.

 

Ein entsprechender Filter im ADAC Marina-Portal listet alle buchbaren Häfen, die Buchungs-App, auch diese beinhaltet das komplette ADAC Marina-Portal, steht im App-Store bzw. Playstore kostenlos zum download bereit.

Costa-Brava-Häfen in zwanzig Filmen

Costa-Brava-Häfen in 20 FilmenAufgelöst in zwanzig Filmen: ADAC Marina-Portal verfilmt alle Sportboothäfen der Costa Brava und bietet damit Full-HD-Navigationstipps für die 18 Sportboothäfen der „wilden Küste“ zwischen Portbou im Norden und Blanes im Süden. Dazu kommen noch ungezählte Tipps – von der Traum-Ankerbucht bis zur Kajak-Tour oder dem besten Paella-Restaurant der Gegend.

Gedreht wurde im Frühsommer 2017: Das Team rund um den Bremer Journalisten und Filmemacher Volker Kölling hat im Auftrag des ADAC Marinaführers online allein 58 Quadcopterflüge hinter sich gebracht und fast 600 Seemeilen mit 20 Booten an über dreißig Drehtagen auf die Logge gebracht. Gedreht wurde in zu Lande, auf und unter Wasser und in der Luft in brillanter 4-K-Qualität. Aus über 25 Terrabyte Drehmaterial entstanden für die Online-Anwendung auf HD gerechnete Revierführer von jeweils bis zu neun Minuten Länge. Die Idee dahinter: Bootsbesucher sehen selbst alle Details zu einem Sportboothafen von der Einfahrt über das Einklarieren bis zu den Besonderheiten des Ortes und seiner Umgebung. Man verbringt praktisch schon vor dem Besuch einen Tag virtuell in einem Hafen. Ein Filmprojekt, das auch für das Team nicht alltäglich war.

Albert Duch, Marketingbeauftragter beim Patronat de Turisme Costa Brava Girona: “Als Tourismusbehörde der Costa Brava sind wir sehr gerne Partner bei diesem Projekt gewesen, dass nun als komplettes Werk alle unsere Häfen und Marinas vorstellt. Wir hoffen natürlich, dass dieser Videoführer deutschen Seglern und Wassersportfans nun die einmaligen Angebote unserer Destination näherbringt und Lust auf einen Besuch bei uns macht. Wir laden Sie jedenfalls herzlich zu uns ein.”

Raimon Roca Roig, Vizepräsident Catalan Marinas Association „Die Häfen der Costa Brava präsentieren sich deutschen Navigatoren hiermit mit all ihren Qualitäten: Die Häfen zeigen sich dabei als das Tor zu einer Destination mit einer einmaligen Landschaft und einer ganz eigenen Kultur und Gastronomie. Die zusammengerechnet 17 Marinas entlang der Küste machen aus Bootsfahrern Entdecker. Bei uns bekommen Sie alles geboten: Erleben Sie Botanische Gärten und geschützte Naturparks und etwas weiter urbane Städte direkt am Wasser. Besuchen Sie eine einmalige Gegend – und das nur ein paar Stunden entfernt von Deutschland.“

Volker Kölling: „Die Gastfreundschaft in den Häfen war für uns überwältigend. Wir kamen morgens als Menschen, mit denen man maximal telefoniert hatte in die Häfen und gingen abends nach erfüllten Tagen als Freunde auseinander.“ Deshalb gilt der Dank des Produktionsteams gleichermaßen all den Clubpräsidenten und Geschäftsführern wie auch den Köchen und Marineros, welche die Filmaufnahmen unterstützt haben. Danke.“

Marina Uno: Liegeplatz mit Cappuccino

Liegeplatz mit Cappuccino

Cappuccino oder Espresso mit Croissant zum Frühstück für Skipper und Crew. Die italienische Gastfreundschaft ist legendär. Und was gäbe es auch Schöneres auf einem Törn als einen leckeren Cappuccino oder ein Croissant zum Frühstück. Statt in der Kombüse nach etwas Essbarem zu kramen, können jetzt Transit-Gäste im Porto Turistico Marina Uno Resort wenige Schritte in die beiden Marina-Bars laufen und dort zwischen dem 20. August und 30. September 2017 ein typisch italienisches Frühstück wie einen Cappuccino oder einen Espresso mit frisch gebackenem Croissant mit Marmeladenfüllung genießen. Auf Kosten des Hauses!

Dr. Giorgio Ardito, Geschäftsführer der Marina Uno und Initiator der Aktion, hatte die Idee. „Wir sind in jeder Hinsicht ein Marina Resort, daher wollten wir nicht nur die Dienstleistungen eines Marina Resorts wie Hilfe beim Anlegen, Wasser und Strom am Steg, WLAN, sanitäre Anlagen, Waschmaschinen und Trockner und einen großen Pool mit Bademeister für unsere Gäste anbieten. Ein typisches Frühstück „All’ Italiana“ für Frühaufsteher (oder für diejenigen, die den Tag später beginnen, einen Aperitif) ist ein Willkommensgruß für unsere Transitgäste.“

Wie funktioniert’s? Ab Sonntag, den 20. August 2017, bis Samstag, den 30. September 2017, erhält jeder Skipper eines Transit-Bootes einen Gutschein für ein Frühstück für zwei Personen (Cappuccino oder Espresso und Croissant) im „Café Blu Marine“ oder „Caffè e Delizie“ – beide unter den schattigen Portiken neben der Marinadirektion gelegen. Für Spätaufsteher gibt es alternativ zwei Aperitife in den genannten Bars oder im lokaltypischen Spezialitätenrestaurant „Al Cason“, von dem aus man einen wunderbaren Blick auf die Mündung des Flusses Tagliamento ins Meer hat.

„Wir nennen es ‚Liegeplatz mit Frühstück’, fährt Dr. Giorgio Ardito fort, und wir wünschen uns, dass auch andere Marinabetreiber diese Idee aufgreifen – ein Zeichen für italienische Gastfreundlichkeit und die Qualität und den Komfort, den man auf dem Boot in einer Marina haben kann. Die Aktion stellt auch eine gute Möglichkeit dar, sich mit anderen Besatzungen beim Frühstück über Eindrücke und Erlebnisse während eines Törns auszutauschen.“