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Spritzig und sonnig: Interboot läuft mit positiver Stimmung in ihren Heimat-Hafen ein

Reges Interesse in den Hallen / Messe Friedrichshafen GmbH

Friedrichshafen – Boote, Boards und Bodensee – die 56. Auflage der Interboot präsentierte neun Tage lang den Wassersport in all seinen Facetten. 86 400 Besucher (2016: 90 500) ließen sich bei 461 Ausstellern aus 21 Nationen von den Neuheiten und Trends der Wassersportbranche inspirieren.

Vom Stand Up Paddling Board bis zum Familienkreuzer, vom Kanu bis zum Daysailor
– mehr als 500 Boote aller Größen und Formen sowie Zubehör und Trendsportgeräte standen in den acht Messehallen während der internationalen Wassersport- Ausstellung im Mittelpunkt. „Die Sonne schien für die Interboot und das in mehrfacher Hinsicht: Die Stimmung unter den Ausstellern war gut, die Besucher waren interessiert, die meisten kamen mit Kaufabsichten und am zweiten Wochenende war nochmal richtig viel los. Zudem hatten wir wetterbedingt optimale Testbedingungen im Hafen und auf dem Messe-See – wir sind zufrieden mit der 56. Auflage der internationalen Wassersport-Ausstellung“, resümiert Projektleiter Dirk Kreidenweiß. Gut angenommen wurde auch die neue Veranstaltung „Dein Job – Dein Moment“, bei der sich mehr als 200 Schüler der Klassen acht bis zehn über Berufe im Wassersport informierten.

Ausfahrt bei schönstem Wetter / Messe Friedrichshafen GmbH

Direkt im Wasser befanden sich die 100 Ausstellungsstücke im Interboot Hafen am Ufer des Bodensees. Neun Tage lang wurden dort Motor-, Segel- und Elektro-Boote auf Herz und Nieren getestet. Als Ausgangspunkt für zahlreiche Regatten sowie Boot-Trainings- und -Erlebnis-Touren waren die Interboot Landestege sowie das Hafenzelt gut besucht.

„Einsteigen, ablegen und Spaß haben“, hieß es bei der Kampagne „Start Boating“ am zweiten Interboot Wochenende: 773 Wassersportfans – mehr als bei allen anderen Start Boating Veranstaltungen bisher – stachen mit insgesamt zehn Booten motorisiert oder mit Segel sowie in unterschiedlicher Größe in See.

Die Aussteller zeigte sich zufrieden mit der Interboot. Auch wenn es unter der Woche meist etwas ruhiger war, die Besucher hatten sich bereits vorab gut informiert, die Verkaufszahlen und die Erwartungen in das Nachmessegeschäft sind positiv.

Wassersport-Erlebnisse verspricht die nächste Interboot vom 22. bis 30. September 2018. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.interboot.de oder www.facebook.de/interboot.

 

 

 

 

Kroatien – Neue Festsetzung der Kurtaxe ab 2018

Die kroatische Regierung hat bereits im August 2017 die Verordnung über die Festsetzung der Kurtaxe für das Jahr 2018 verabschiedet. Die Kurtaxe berechnet sich sowohl nach der Bootslänge als auch nach der Aufenthaltsdauer:

BootslängeZeitraumBetrag in Kuna
2018
Betrag in Kuna
2017
5 – 9 Meterbis zu 8 Tage130,00150,00
bis zu 15 Tage240,00 300,00
bis zu 30 Tage400,00 400,00
bis zu 90 Tage950,00600,00
bis zu 1 Jahr2.000,00 1.000,00
9 – 12 Meterbis zu 8 Tage400,00200,00
bis zu 15 Tage700,00350,00
bis zu 30 Tage1.200,00500,00
bis zu 90 Tage2.900,00650,00
bis zu 1 Jahr5.800,001.100,00
12 - 15 Meterbis zu 8 Tage500,00300,00
bis zu 15 Tage950,00400,00
bis zu 30 Tage1.600,00600,00
bis zu 90 Tage3.850,00750,00
bis zu 1 Jahr7.700,001.300,00
15 - 20 Meterbis zu 8 Tage650,00400,00
bis zu 15 Tage1.200,00500,00
bis zu 30 Tage2.000,00700,00
bis zu 90 Tage4.800,00850,00
bis zu 1 Jahr9.600,001.500,00
über 20 Meterbis zu 8 Tage950,00600,00
bis zu 15 Tage1.800,00800,00
bis zu 30 Tage3.000,001.000,00
bis zu 90 Tage7.200,001.300,00
bis zu 1 Jahr14.500,001.700,00

 

Für Bootseigner, deren Boote länger als 9 m sind erhöht sich die Kurtaxe. Bei einer längeren Aufenthaltsdauer als 15 Tage wird es erheblich teurer.Macht ein Bootseigner mit seinem Boot bis 9 m Länge 30 Tage Urlaub in Kroatien, so beträgt die Kurtaxe wie bisher 400 Kuna, bei einer kürzeren Aufenthaltsdauer wird es etwas günstiger.

So zahlt ein Bootseigner mit einem 9 bis 12 m langen Boot für ein Jahr statt bisher 1.100 Kuna (ca. 150 Euro) nun 5.800 Kuna (ca. 775 Euro).

Die neuen Gebühren für die Kurtaxe werden vor allem bei Skippern, die über einen längeren Zeitraum in kroatischen Gewässern unterwegs sind, für Unmut sorgen. Diese Abgabe trifft Bootseigner im Vergleich zu anderen Urlaubern unverhältnismäßig hoch.

SeaHelp, der Kooperationspartner der ADAC Sportschifffahrt hat sich daher entschlossen, eine Online-Petition ins Leben zu rufen. Damit soll den kroatischen Behörden die Tragweite ihrer neuen Verordnung verdeutlicht werden mit dem Ziel einer Änderung der Verordnung im Sinne der Wassersportler.

Bis zum 30. Oktober 2017 besteht die Möglichkeit, sich an der Online-Petition zu beteiligen.

56. Interboot: Von fliegenden Brettern und Planken, die die Welt bedeuten

Friedrichshafen – Abheben und Ausbilden: Die internationale Wassersport-Ausstellung zeigt Trends – wie den des Wake-Foilings und rückt mit der Initiative „Dein Job – Dein Moment“ Ausbildung und Nachwuchsförderung in der Wassersportbranche in den Fokus. „Die Interboot als eine der größten Wassersportveranstaltungen in Europa präsentiert sich auch 2017 bestens und läutet mit der Kombination aus Produktschau, Shows und Testmöglichkeiten die neue Wassersport-Saison ein“, erklärt Messechef Klaus Wellmann. 461 Aussteller aus 21 Nationen zelebrieren von 23. September bis 1. Oktober in acht Messehallen die ganze Bandbreite des Wassersports. Action und Boote hautnah, versprechen der Messe-See und der Interboot Hafen mit 100 Test- und Ausstellungsbooten direkt am Bodenseeufer.

Ob Segel- oder Motorboot, Kanu, Kajak oder Zubehör für den nächsten Törn: Die internationale Wassersport-Ausstellung untermauert ihren Status als Neuheitenschau der Branche. „Für die diesjährige Interboot sind 97 Premieren gemeldet“, betont Projektleiter Dirk Kreidenweiß. Neu sind 2017 die Hovercraft Show und die Ringo Rides auf dem Messe-See sowie der Mizu-Cup auf dem Bodensee für den motorisierten Wassersport-Nachwuchs. Premiere feiert auch die Berufsorientierungsinitiative „Dein Job – Dein Moment“: „Die Wassersportbranche sucht händeringend nach Nachwuchs und qualifizierten Fachkräften. Wir als Messe bieten eine gute Plattform, um die verschiedenen Ausbildungsberufe kennen zu lernen“, ergänzt Dirk Kreidenweiß. Rund 230 Schülerinnen und Schüler sind der Einladung der Interboot gefolgt und werden am Dienstag, 26. September auf dem Messegelände verschiedene Berufsbilder vom Segelmacher, über den Elektriker bis hin zum Bootsbauer kennenlernen.

Hobbywakeboarder Ralph Kurz demonstriert den neuen Fun-Sport Wake-Foiling

Moritz Pulter und Annegret Hoffmeier sind Lehrlinge der Michelsen Bootswerft Friedrichshafen.

Keine Nachwuchssorgen hat die Michelsen Bootswerft in Friedrichshafen. Hans-Joachim Landolt ist Inhaber der Werft und dort erlernen aktuell sechs Lehrlinge – drei Jungs und drei Mädchen – den Beruf des Bootsbauers: „Ausbildung von Nachwuchs hat eine lange Historie bei der Michelsen Werft. Ich selbst habe hier 1977 gelernt und ich bin davon überzeugt, dass man in den Nachwuchs investieren muss, um anschließend gute Mitarbeiter zu haben“, betont der gelernte Bootsbauer. Fast alle seiner derzeitigen Mitarbeiter, bis auf einen, haben auch bei ihm gelernt.

Voll im Trend liegt das Thema Foiling, dem sich eine Sammlung von Exponaten in Halle A1 widmet. „Während das Segeln schneller als der Wind auf Tragflächen – sogenannten Foils – auf Ein- oder Zweirumpfbooten fast schon salonfähig ist, weitet sich der Foiling-Trend auch auf den Funsportbereich aus. So sind immer mehr Kite- oder Wake-Foiler auf Seen und Meeren zu entdecken“, berichtet Dirk Kreidenweiß. Einer der ersten Wake-Foiler auf dem Bodensee ist Ralph Kurz. Eigentlich ist er Wakeboarder, hat die neue Art des Boardens aber gerne ausprobiert: „Das Gefühl ist einzigartig, wenn sich das Brett aus dem Wasser hebt. Mit dem Wakeboard spürt man immer die Wellenbewegung und den Wasserwiderstand. Hebt man mit dem Wake-Foil ab, ist plötzlich alles ruhig, das ist wie fliegen“, schwärmt der Funsportler. 1 800 Euro kostet das Wake-Foil-Board, das aussieht als hätte man an einem Stab zwei Bretter aufeinander montiert. Wer mit dem futuristischen Brett aufs Wasser geht, zieht die Aufmerksamkeit auf sich. „In Zukunft wird es bestimmt immer mehr Wake-Foiler auf dem Bodensee geben, die Sportart ist einfach einzigartig, macht Spaß und ist auch spektakulär anzusehen“, resümiert der Hobby-Wakeboarder.

Hobbywakeboarder Ralph Kurz demonstriert den neuen Fun-Sport Wake-Foiling

Hobbywakeboarder Ralph Kurz demonstriert den neuen Fun-Sport Wake-Foiling

Weniger über-, sondern eher unter Wasser, üben die Besucher der Gastveranstaltung InterDive ihr Hobby aus. Die Tauchmesse erweitert vom 21. bis 24. September das Wassersportspektrum auf dem Messegelände in Friedrichshafen.

Die Interboot präsentiert von Samstag, 23. September bis Sonntag, 1. Oktober 2017 täglich von 10 bis 18 Uhr die ganze Welt des Wassersports, der Interboot-Hafen lädt täglich bis 19 Uhr zum gemütlichen Sundowner. Die Halle B1 ist am Donnerstag zum Sunset Shopping bis 21 Uhr geöffnet. Die Interboot wird über den Eingang West an der Rothaushalle/A1 zugänglich sein. Am ersten Wochenende findet parallel die Tauchmesse InterDive statt, die ausschließlich über den Eingang Ost zu erreichen ist. Die Tageskarte kostet 12 Euro, ermäßigt für ADAC Mitglieder 10 Euro. Die Familienkarte ist für 28 Euro erhältlich. Kinder zwischen sechs und 14 Jahre bezahlen 5 Euro.

Hafenplatz jetzt online buchbar

Gute Nachrichten für Skipper: der etablierte ADAC Online-Hafen-Lotse wurde jüngst in Kooperation mit HelloPort um eine Buchungsfunktion bereichert. Liegeplätze können nun bequem direkt aus dem Marina-Portal oder über die gemeinsam mit dem Partner gelaunchte App gebucht werden und ermöglichen der Crew so maximale Flexibilität bei der Törnplanung.

Marina Vento di Venezia über ADAC Marina-Portal buchen

Informieren, vergleichen, buchen – alles möglich mit der App vom ADAC und HelloPort.

Welcher Skipper kennt das Problem nicht: man genießt gerade das Bordleben in einer traumhaften Ankerbucht, die Segelbedingungen sind optimal oder das spiegelglatte Wasser lädt zu einer weiteren Runde Wasserski oder Wakeboard ein – aber der zu erwartende Ansturm in der für die Nacht ausgesuchten Marina zwingt zu einem frühzeitigen Abbruch der maritimen Freuden. Genau hier möchte der ADAC gemeinsam mit seinem Partner HelloPort Abhilfe schaffen: über das ADAC Marina-Portal oder die gemeinsame iOS bzw. Android App können Freizeit-Skipper künftig bequem bereits von unterwegs den Liegeplatz verbindlich buchen und bezahlen und so entspannt die Freuden auf dem Wasser verlängern – Clubmitglieder profitieren dabei von attraktiven Vergünstigungen.

Die Marina erhält mit der Buchung bereits alle notwendigen Daten und Informationen und wird auch über die voraussichtliche Ankunftszeit informiert – einem schnellen und maximal unbürokratischen Anlegevorgang steht so nichts im Wege und das Abendprogramm kann zeitnah ohne lästiges Ausfüllen von Dokumenten erfolgen.

Zum Auftakt der Kooperation sind bereits zahlreiche Marinas in den beliebten Revieren in Kroatien, Slowenien und an der italienischen Adria zwischen Triest und Venedig online buchbar. Bis zur Saison 2018 ist die Ausweitung auf alle „Hot-Spots“ der europäischen Boots-Szene geplant.

 

Ein entsprechender Filter im ADAC Marina-Portal listet alle buchbaren Häfen, die Buchungs-App, auch diese beinhaltet das komplette ADAC Marina-Portal, steht im App-Store bzw. Playstore kostenlos zum download bereit.

START BOATING – Nächster Event in Koblenz 13. bis 14. August 2017

Die Kampagne START BOATING ist bereits mit vollem Erfolg in die 2. Saison gestartet. Die Teilnehmer der bisherigen Events waren hellauf begeistert, dass sie sogar selbst Hand ans Ruder legen konnten.

Und es geht noch weiter.

So findet die nächste START BOATING Veranstaltung in Koblenz am kommenden Wochenende 13. bis 14. August 2017 zum „Rhein in Flammen“ statt.

Anfang September bietet sich bereits die nächste Gelegenheit, an Bord zu gehen.

Während des Caravan Salons in Düsseldorf vom 26. August bis 3. September ist die Aktion START BOATING mit einem eigenem Messestand rund um das Bootfahren dabei, Halle 7 / E 40.

Am zweiten Messewochenende (2./3. September) findet zudem im Düsseldorfer Yachtclub das vorletzte Start Boating Event der 2017er Tour statt. Es können bei kostenlosen Probefahrten verschiedene Bootstypen ausgiebig getestet werden. Zusätzlich wird es eine Tombola mit täglichen Gewinnen und einem tollen Hauptpreis geben, damit der Fahrspaß auf dem Wasser direkt beginnen kann.

Auf dem Messegelände in Düsseldorf findet alljährlich die weltgrößte Camping-Ausstellung von Caravans, Wohnmobilen, Zelten, Zubehör statt. Am Messestand des ADAC in Halle 9 erhalten Mitglieder wichtige Informationen und Services rund um Camping.
Informationen zu den Leistungen der ADAC Sportschifffahrt , wie bootstouristische Informationen im TourSet-Format, das Marina-Portal,  Bootsregistrierung usw. sind dort ebenfalls erhältlich.
Beim Kartenvorverkauf können ADAC Mitglieder sparen, nähere Informationen auf der ADAC Campingwelt.

Last but not least:

Am zweiten INTERBOOT-Wochenende, 29. September bis 01. Oktober 2017, liegt in Friedrichshafen am Bodenseeufer die START-BOATING Flotte für Probetörns bereit und es heißt auch hier: „Einsteigen bitte!“
Wer ausschließlich zum Probefahren kommt, braucht keinen Eintritt zu bezahlen.

Der ADAC ist Partner der Initiative „Start Boating“ und unterstützt den Wassersport in Deutschland seit vielen Jahren. Mit dem sogenannten Charterschein kann auf ausgewiesenen Wasserstraßen im Binnenland jedermann – auch ohne Bootsführerschein – das Ruder selbst in die Hand nehmen. Auf weiteren Wasserstraßen ist der Einstieg meist bis zu einer Motorisierung von 15 PS ebenfalls ohne Sportbootführerschein möglich. Weitere Informationen erhalten Interessenten im Start-Boating-Magazin.